Online-Gamer behauptet, vergewaltigt worden zu sein: Das hat Folgen!

Leipzig - Eine unbedachte Äußerung hat einen Gamer aus Leipzig in eine sehr unangenehme Situation gebracht.

Der Teenager war sehr frustriert über die Niederlage in einem Online-Game.
Der Teenager war sehr frustriert über die Niederlage in einem Online-Game.  © Lino Mirgeler/dpa (Symbolbild)

In einem Online-Game hatte sich ein junger Mann in jüngster Vergangenheit über ein Chat-Programm mit seinen Spiel-Kollegen unterhalten. Wie die Leipziger Polizei berichtete, hatte er dabei behauptet, dass er Opfer einer Vergewaltigung geworden sein.

Das zog nationale und internationale Prüfungen der Polizei nach sich, die den Urheber der Nachricht schließlich am Freitag aufspüren konnten: Dabei handelt es sich um einen 13-Jährigen aus Leipzig.

Bei der Vernehmung des Teenagers stellte sich heraus, dass dieser mitnichten vergewaltigt worden war - vielmehr rührte seine Behauptung aus seiner Enttäuschung über die Niederlage in einem vergangenen Spiel.

Das stellten die Beamten der Polizei in einem persönlichen Gespräch mit dem 13-Jährigen fest. Er wurde über die möglichen Folgen eines so leichtsinnigen Vorwurfs belehrt.

Weitere Ermittlungen wird es dahingehend nicht geben.

Die Beamten belehrten den Teenager.
Die Beamten belehrten den Teenager.  ©  Silas Stein/dpa (Symbolbild)

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