Was führt denn Kastenmeier hier mit Russlands Starkoch im Schilde?

Druschba! Nobelcaterer Gerd Kastenmeier (M.) holte sich beim russischen Starkkoch Vladimir Mukhin (l.) Rezept-Anregungen für den Leipziger Opernball. Mit dabei. Porsche-Caterer Norbert Ritzmann (r.).
Druschba! Nobelcaterer Gerd Kastenmeier (M.) holte sich beim russischen Starkkoch Vladimir Mukhin (l.) Rezept-Anregungen für den Leipziger Opernball. Mit dabei. Porsche-Caterer Norbert Ritzmann (r.).  © Felix Abraham

Leipzig/Moskau - Für den Leipziger Opernball guckt Gourmetkoch Gerd Kastenmeier (48) zwei Tage in die Töpfe des Moskauer Starkochs Vladimir Mukhin (34).

Kastenmeier soll die Leipziger Ballgäste unter dem Motto „Russische Nächte“ verköstigen - in Mukhins Top-Restaurant „White Rabbit“ lässt er sich inspirieren.

Das Luxuslokal schaffte es 2016 auf Platz 18 der „World’s 50 best Restaurants“. Mukhin verarbeitet fast nur Lebensmittel aus Russland. „Ich bin Koch in fünfter Generation. In meinem Adern fließt Borschtsch“, scherzt er.

Moskau-Premiere für Kastenmeier - mit Kultur-Schock. Das „White Rabbit“ residiert im 16. Stock des Smolensky-Gebäudes, einem Super-Büro-Hochhaus mit exklusiver Shoppingmall.

Das Kaninchen aus Lewis Carrolls Märchen „Alice im Wunderland“ stand als Namensgeber Pate.

Champagnerbar, XXL-Aquarien mit Meeresgetier, Rokoko-Speisesaal mit viel Bling-Bling und darüber eine spektakuläre Glaskuppel mit Blick auf Moskau: Wer hier bestellt, muss tapfer (oder reich) sein - ein Probierhäppchen-Set kostet 8500 Rubel (120 Euro).


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