Mob brüllt "Heil Hitler" nahe Flüchtlingsheim

Unbekannte sollen in der Nacht zu Samstag rechtsradikale Parolen in der Goldsternstraße skandiert haben (Symbolbild).
Unbekannte sollen in der Nacht zu Samstag rechtsradikale Parolen in der Goldsternstraße skandiert haben (Symbolbild).  © DPA

Leipzig - Mehrere Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Gruppe soll in der Nähe einer Asylunterkunft rechtsradikale Parolen gebrüllt haben.

Dabei soll es sich um 20 bis 30 Personen handeln, die durch die Goldsternstraße zogen, wie Polizeisprecher Alexander Bertram TAG24 bestätigte. Sie riefen demnach ausländerfeindliche Parolen, wie "Ausländer raus", "Sieg Heil" und "Heil Hitler".

Schließlich wählte der Sicherheitsdienst der Flüchtlingsunterkunft in der angrenzenden Hainbuchenstraße gegen 23.30 Uhr den Notruf der Polizei. Mit einem Großaufgebot ging es in Richtung Paunsdorf.

Als die Beamten dort eintrafen, war die Gruppe aber schon wieder verschwunden. Wegen des darauffolgenden Großeinsatzes in der Eisenbahnstraße hatte die Polizei keine Möglichkeit, die Umgebung genauer abzusuchen.

Unklar ist, ob die Unbekannten sich gezielt in der Nähe des Flüchtlingsheims aufhielten oder nur zufällig in die Nähe der Einrichtung kamen.


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