Mann in Leipzig von Zug getötet: Strecke nach Chemnitz voll gesperrt

Leipzig - Die Bahnstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz ist am Montagnachmittag voll gesperrt worden.

Rettungskräfte und Polizisten begeben sich zur erfassten Person.
Rettungskräfte und Polizisten begeben sich zur erfassten Person.  © Anke Brod

Zwischen dem Haltepunkt Holzhausen und dem Bahnübergang Kärrnerstraße im Südosten Leipzigs hatte sich gegen 15.15 Uhr ein Unfall ereignet.

Wie TAG24 von den Einsatzkräften vor Ort erfahren hat, soll eine Person von einem Zug erfasst worden und noch vor Ort verstorben sein.

Genauere Angaben konnten derzeit noch nicht gemacht werden.

TAG24 hält Euch auf dem Laufenden.

UPDATE, 17.15 Uhr

Auf TAG24-Anfrage hat sich Jens Damrau, Sprecher der Leipziger Bundespolizei, genauer zu dem Vorfall geäußert.

Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei der verstorbenen Person um einen Mann. Die bisherigen Ermittlungen lassen auf einen Suizid hindeuten. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Bahnstrecke ist weiterhin gesperrt. Eine Aufhebung der Sperrung ist noch nicht absehbar.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über mögliche Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Sowohl die Bahnstrecke als auch der Bahnübergang Kärrnerstraße sind voll gesperrt.
Sowohl die Bahnstrecke als auch der Bahnübergang Kärrnerstraße sind voll gesperrt.  © Anke Brod
Die Leiche liegt an den Gleisen der Böschung hinter der Kleingartenanlage "Auf der Höhe" in Holzhausen.
Die Leiche liegt an den Gleisen der Böschung hinter der Kleingartenanlage "Auf der Höhe" in Holzhausen.  © Einsatzfahrten Leipzig
Die Spurensicherung hat ihre Arbeit bereits aufgenommen.
Die Spurensicherung hat ihre Arbeit bereits aufgenommen.  © Silvio Bürger

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