Mann springt in den Karl-Heine-Kanal, um der Polizei zu entkommen

Weil er die Polizisten nicht abschütteln konnte, sprang der Mann kurzerhand in den Karl-Heine-Kanal (Symbolbild).
Weil er die Polizisten nicht abschütteln konnte, sprang der Mann kurzerhand in den Karl-Heine-Kanal (Symbolbild).  © DPA

Leipzig - Manchmal flüchten verdächtige Personen auf spektakuläre Art und Weise vor der Polizei. Der Fluchtversuch eines mutmaßlichen Schlägers in Leipzig-Plagwitz fällt sicher nicht in diese Kategorie.

Die Polizei war am Sonntagmorgen gegen 5.30 Uhr in die Merseburger Straße gerufen worden. Vor einer Kneipe war eine verbale Auseinandersetzung eskaliert. Dabei soll ein Mann getreten und mit einer Glasflasche am Kopf verletzt worden sein.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, waren dort weder die Angreifer noch der Verletzte zu sehen. Ein Zeuge beschrieb den Polizisten die mutmaßlichen Streithähne jedoch relativ gut. Die Ordnungshüter fanden sogar heraus, in welche Richtung einer der Verdächtigen geflüchtet war.

Eine Polizeistreife, die später am Tatort eintraf, entdeckte den Beschuldigten wenige Meter von der Kneipe entfernt. Als der Verdächtige die Beamten erblickte, versuchte er sofort, sich aus dem Staub zu machen. Weil er die Ordnungshüter nicht abschütteln konnte, sprang der Mann schließlich in den Karl-Heine-Kanal.

Doch auch sein neuer Fluchtweg brachte nicht den gewünschten Erfolg - im Gegenteil. Nur wenige Sekunden später stellten die Polizisten den Mann. Sie durchsuchten ihn und fanden dabei mehrere Cliptütchen mit Cannabis.

Die Suche nach dem Verletzten blieb bislang jedoch erfolglos. Dieser ist der Polizei noch immer unbekannt.


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