32-Jähriger parkt Auto falsch, plötzlich durchsucht die Polizei seine Bude

Leipzig - Manchmal sollte man sich wohl doch besser an die Verkehrs-Vorschriften halten. Hätte ein 32-jähriger Mann aus Leipzig-Miltitz das getan, wäre die Polizei seinen kriminellen Machenschaften wohl nicht auf die Spur gekommen...

In der Wohnung des 32-Jährigen fand die Polizei unter anderem eine Hanf-Auzuchtstation. (Symbolfoto)
In der Wohnung des 32-Jährigen fand die Polizei unter anderem eine Hanf-Auzuchtstation. (Symbolfoto)  © 123rf/hanohiki

Am Morgen des Ostermontags hatten die Beamten bei dem 32-Jährigen geklingelt, weil sein Wagen unerlaubt auf einem Feldweg abgestellt worden war. Der Mann öffnete das Fenster zur Straße, um mit den Polizisten zu sprechen. Dabei nahmen die Einsatzkräfte sofort einen süßlichen Geruch wahr.

Auf die Frage der Beamten, ob er Marihuana in der Wohnung hätte, verneinte der Falschparker, dann schloss er das Fenster. Als die Polizisten nochmals an der Wohnungstür klingelten, stieg ihnen der verdächtige Geruch wieder in die Nase. Bei einem Bereitschaftsrichter holten sie sich einen mündlichen Beschluss zur Wohnungsdurchsuchung ein.

Dabei kamen nicht nur 26 Cannabis-Pflanzen in einer Aufzuchtstation und etwa 10 bis 20 Gramm getrocknete Blüten zum Vorschein, sondern auch eine Schreckschusspistole und einige Böller. Die Einsatzkräfte stellten alles sicher.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln, unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizisten hatten den richtigen Riecher und überführten den Leipziger. (Symbolbild)
Die Polizisten hatten den richtigen Riecher und überführten den Leipziger. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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