Mitternachts-Ordnungsdienst! So wird in Leipzig die Sicherheit erhöht

Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (r.) beschreibt die Pläne der Erhöhung der Sicherheit in Leipzig.
Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (r.) beschreibt die Pläne der Erhöhung der Sicherheit in Leipzig.  © Ralf Seegers / Picture Point

Leipzig - Die Stadt Leipzig wird die Präsenz des Ordnungsdienstes ab 2018 erhöhen. Dies geht aus der Sitzung der Verwaltungsspitze hervor.

"Wir stehen zu unserer Verantwortung einer wachsenden Stadt und gehen deshalb in Vorleistung", wird Leipzigs Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal in einer Pressemitteilung zitiert.

"Grundsätzlich ist die Sicherheit in den Kommunen jedoch die Aufgabe der Polizei. Deshalb erwarten wir, dass die seitens des Freistaates versprochenen zusätzlichen Stellen auch wirklich kommen."

Geplant ist eine Erhöhung der Einsätze in Innenstadt, Wohngebieten und Parks/Grünanlage durch mehr Personal und veränderte Arbeitszeiten des Ordnungsdienstes.

"Unter anderem müssen sich die Einsatzzeiten des Stadtordnungsdienstes dazu stärker am Bedarf orientieren und sollen demzufolge in Abstimmung mit der Polizeidirektion Leipzig von jetzt 22 Uhr bis 24 Uhr erweitert werden", beschreibt Rosenthal die Pläne.

Wie die Stadt weiter mitteilte, werde die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtordnungsdienst (StOD) von aktuell 60 auf bis zu 95 im Jahr 2019 erhöhen.

Folgende Maßnahmen sind ebenfalls geplant:

  • mobile Endgeräte zur effizienten Erfassung und Verarbeitung von Ordnungswidrigkeiten, stichsichere Weste, Handfessel und Rettungsmehrzweckstock (wie in Chemnitz) > Pilotprojekt ab 2018
  • neue Fahrräder und neue Ausrüstung ab dem Frühjahr 2018 für einzuführende Fahrradstaffel
  • Prüfung der Anschaffung von Diensthunden

Durch das weitere Wachstum der Messestadt werden Vorfälle in allen Stadtteilen weiter zunehmen. "Öffentliche Flächen werden immer mehr in Anspruch genommen, was auch zu mehr Interessenskonflikten führen wird. Höhere Wohnqualität zieht auch höhere Ansprüche an das Umfeld nach sich. Dies erfordert eine verstärkte Präsenz des Stadtordnungsdienstes und der Operativgruppe an den jeweiligen Brennpunkten", so Heiko Rosenthal.


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