Porsche öffnet sein Leipziger Offroad-Gelände für Safaris

Leipzig - Es zählt zu den größten Biotopen Leipzigs - das 132 Hektar große Offroad-Gelände des Porsche-Werks. Jetzt öffnen die Autobauer ihre von zahlreichen Tieren bewohnte Beweidungslandschaft für Öko-Safaris.

Der Cayenne erklimmt den Offroad-Hügel - nebenan wird das offene Klassenzimmer entstehen, von dem aus die Schüler das ganze Porsche-Biotop überblicken können.
Der Cayenne erklimmt den Offroad-Hügel - nebenan wird das offene Klassenzimmer entstehen, von dem aus die Schüler das ganze Porsche-Biotop überblicken können.  © Alexander Bischoff

Gemächlich stapft eine Herde Auerochsen über die saftige Weide.

Vor dem „Porsche-Ufo“ grasen Exmoor-Ponys. Bienen umschwirren den Wiesensalbei. Am Himmel kreisen Schwarze Milane und Falken. Auf Steinen sonnen sich Feuersalamander. Und an den Wasserstellen quaken nachts die Moorfrösche um die Wette.

Rund um die Offroad-Strecke, auf der Porsche die Geländegängigkeit seiner SUV testet, ist seit 1999 ein einzigartiger Naturraum mit Feuchtbiotopen und Weideflächen entstanden. Und den können Kinder und Jugendliche jetzt erkunden. In Kooperation mit dem Naturschutzverein Auwaldstation bietet Porsche ab Juli von Umweltpädagogen geführte Safaris für Schulgruppen an.

„Uns ist es wichtig, sich nachhaltig für Umwelt und Bildung zu engagieren“, beschreibt Leipzigs Porsche-Chef Gerd Rupp (49) sein Anliegen.

Zwei Themen-Touren soll es geben: Die eine widmet sich der Vogelwelt, die andere den Huftieren. Auf dem großen Offroad-Hügel entsteht gerade ein offenes Klassenzimmer für naturnahen Unterricht. Autos sind während der Safari übrigens tabu. Rupp: „Das sind reine Wandertouren auf einem etwa vier Kilometer langen Rundweg.“

Sie starteten gestern das Projekt "Porsche-Safari": Detlef Bäsler, Leiter der Leipziger Auwaldstation, Leipzigs Porsche-Chef Gerd Rupp und Dr. Joachim Lamla, kaufmännischer Geschäftsführer des Porsche-Werks (v.l.n.r.).
Sie starteten gestern das Projekt "Porsche-Safari": Detlef Bäsler, Leiter der Leipziger Auwaldstation, Leipzigs Porsche-Chef Gerd Rupp und Dr. Joachim Lamla, kaufmännischer Geschäftsführer des Porsche-Werks (v.l.n.r.).  © Alexander Bischoff

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