Prozess um "Indymedia"-Verbot startet am Bundesverwaltungsgericht

Leipzig - Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Verhandlung zum Verbot der linksradikalen Internet-Plattform "Linksunten.Indymedia" begonnen.

Um 10 Uhr startete der Prozess vor dem Bundesverwaltungsgericht.
Um 10 Uhr startete der Prozess vor dem Bundesverwaltungsgericht.  © Christian Grube

Der Vorplatz des Gerichts war am Mittwoch mit Gittern abgesperrt, die Polizei war mit etlichen Einsatzwagen rund um das Gebäude präsent. Am Einlass mussten Besucher eine Sicherheitsschleuse passieren.

Das oberste deutsche Verwaltungsgericht soll entscheiden, ob das Vereinsverbot gegen das Internetportal rechtens ist.

Das Bundesinnenministerium hatte es 2017 nach Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg erlassen. Auf der Plattform sei zu linksextremistischen Straftaten aufgerufen worden, hieß es zur Begründung.

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Fünf Kläger aus Freiburg, mutmaßliche Mitglieder des Betreiberteams von "Linksunten.Indymedia", haben gegen das Verbot geklagt.

Ob die Richter noch im Laufe des Mittwochs ein Urteil sprechen, ist offen.

Vor dem Bundesverwaltungsgericht gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
Vor dem Bundesverwaltungsgericht gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.  © Christian Grube

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