27.000 Euro mit falschen Fahrkarten: Polizei durchsucht Wohnungen in Sachsen und Thüringen

Leipzig - Die Bundespolizei Leipzig durchsuchte am Dienstagmorgen insgesamt fünf Wohnungen in Leipzig und Altenburg. Dem voraus ging ein Ermittlungsverfahren wegen der Fälschung und des Verkaufs von Monatskarten, durch die bisher ein Schaden von etwa 27.000 Euro entstanden sein soll.

Vier Wohnungen in Leipzig sowie eine in Altenburg wurden bei der Razzia durchsucht. (Symbolbild)
Vier Wohnungen in Leipzig sowie eine in Altenburg wurden bei der Razzia durchsucht. (Symbolbild)  © 123rf.com/Joerg Huettenhoelscher

Laut dem Bericht der Behörde stellten die Beamten umfangreiche Beweismittel sicher sowie Spuren auf Festplatten und Mobiltelefonen. Zudem wurden bei den Durchsuchungen vier Beschuldigte angetroffen.

"Die Personen gehörten der Gruppe an, gegen die wir ermitteln", erklärte Polizeisprecher Torsten Henkel von der Bundespolizeiinspektion Leipzig gegenüber TAG24. "Die Beamten haben sie vernommen und sie dann wieder auf freien Fuß gelassen."

Das Ermittlungsverfahren laufe bereits seit Sommer 2017. "Seitdem haben wir immer wieder Strafanzeigen der Deutschen Bahn mit gefälschten Monatskarten erhalten." Die Gruppe soll die Karten sowohl gefälscht, als auch verkauft haben. "Von einem organisierten Verbrechen möchte ich allerdings noch nicht sprechen", so Henkel.

Insgesamt 75 Einsatzkräfte waren an der Durchsuchung beteiligt. Die Beweismittel sowie die Spuren auf Festplatten und Mobiltelefonen sollen nun ausgewertet werden.