Hilft ein Zug gegen das Drogenproblem in der Stadt?

Vor allem Crystal Meth hat in den vergangenen Monaten Einzug in Leipzig gehalten.
Vor allem Crystal Meth hat in den vergangenen Monaten Einzug in Leipzig gehalten.  © DPA

Leipzig - Der "Revolution Train" soll Kinder und Jugendliche in der Stadt davon abhalten, den Drogen zu verfallen.

Das fordert die Fraktion der CDU. In einem Antrag an die Stadtverwaltung macht die Fraktion die Notwendigkeit des Projekts in der Messestadt deutlich: "Wir sind der Meinung, dass dieser innovative und ganzheitliche Ansatz für Drogenprävention auch in der besonders stark von Drogenproblemen betroffenen Stadt Leipzig zum Einsatz kommen sollte."

Aber was ist der "Revolution Train" überhaupt? Der Zug ist ein in Tschechien ansässiges Drogenpräventionsprojekt, dass vor allem Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Drogen vermitteln soll. In einem Eisenbahnzug werden mithilfe von 5D-Technologie Szenarien dargestellt, die mit Suchtmitteln in Verbindung stehen könnten, wie beispielsweise ein Autounfall oder eine Gefängniszelle. Die Kids sollen vor allem lernen, Druck von außen nicht an sich heranzulassen und bewusst die Entscheidung für ein Leben ohne Drogen zu treffen.

Der "Revolution Train" wäre nicht das erste Mal in Deutschland: Im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 tourte der Zug durch die sächsische Erzgebirgsregion, im Herbst machte das Projekt Stopp in Bayern.

Nun soll der Zug in Leipzig einfahren. Hier nahmen in den vergangenen Monaten vor allem die Crystal-Meth-Abhängigen immer mehr zu (TAG24 berichtete).

Titelfoto: DPA


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