Großdemo am Hauptbahnhof: ADFC darf Leipziger Ring drei Stunden lang teilsperren

Leipzig - Erfolg für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) in Leipzig. Im Zuge der von Freitag bis Sonntag laufenden Großdemo vor dem Hauptbahnhof dürfen die Demonstranten den äußeren Ring am Sonntag für drei Stunden lang vollständig sperren.

Auf dem äußeren Ring vor dem Hauptbahnhof geht am Sonntag von 18 bis 21 Uhr nichts mehr.
Auf dem äußeren Ring vor dem Hauptbahnhof geht am Sonntag von 18 bis 21 Uhr nichts mehr.  © DPA

Das gab Leipzigs Stadtverwaltung am Freitag bekannt.

Demnach habe man sich auf einen Vergleich geeinigt, nachdem am Sonntag zwischen 18 und 21 Uhr alle Fahrbahnen des Außenrings zwischen Ost- und Westhalle des Hauptbahnhofs als Versammlungsort genutzt werden.

Einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" zufolge hatte der ADFC zunächst vorgehabt, den Ring vor dem Hauptbahnhof für die gesamte Dauer der 48 Stunden laufenden Demonstration sperren zu lassen. Die Stadt hatte jedoch angekündigt, das zwei Fahrspuren für den Autoverkehr frei bleiben. Die Sperrung für die Dauer von drei Stunden sei ein "Teilerfolg", hieß es in dem Bericht.

Mit der Demonstration "Klimaschutz ernstnehmen – autofreien Platz vor dem Hauptbahnhof schaffen“ will der ADFC auf alternative Verkehrskonzepte hinweisen. Dazu solle auch die Verkehrsfläche vor dem Hauptbahnhof ohne Autoverkehr erlebbar gemacht werden. Das Gericht hatte deswegen eine kurzzeitige Sperrung des Rings vorgeschlagen.

Davon abgesehen bleiben die bisher bekannt gegebenen Einschränkungen bestehen: Am Willy-Brandt-Platz und im Bereich Brandenburger Straße und Georgiring wird für Autofahrer die Straße auf zwei Fahrspuren reduziert. Der Taxistellplatz wird für den Zeitraum der Demo auf den Kurzzeitparkplatz an der Westseite des Bahnhofs verlegt (TAG24 berichtete).

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