Rotkäppchen geht durch die Decke! Soviel Sekt haben die Deutschen noch nie getrunken

Der Hauptsitz des Unternehmens "Rotkäppchen-Mumm" in Freyburg.
Der Hauptsitz des Unternehmens "Rotkäppchen-Mumm" in Freyburg.  © DPA

Leipzig - Prost! Der Getränkekonzern Rotkäppchen-Mumm hat 2016 das erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte hinter sich gebracht.

Absatz und Umsatz seien deutlich gestiegen, sagte Vorstandschef Christof Queisser am Dienstag in Leipzig. Zudem sei die Marktführerschaft beim Sekt weiter ausgebaut worden.

Rotkäppchen-Mumm hat inzwischen einen Anteil am deutschen Sektmarkt von 55,4 Prozent (Vorjahr: 54,9 Prozent). Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen nicht. 2017 gehe er konservativ an, sagte Queisser.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freyburg (Sachsen-Anhalt) habe voriges Jahr 271,2 Millionen Flaschen Sekt, Wein, Spirituosen und weinhaltige Getränke verkauft. Das sei ein Absatzplus von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte Queisser.

Der Umsatz stieg um 8,1 Prozent auf 986 Millionen Euro. Rotkäppchen-Mumm beschäftigte an seinen vier Standorten in Freyburg, Eltville, Nordhausen und Breisach 636 Mitarbeiter.

271,2 Millionen Flaschen Sekt, Wein und andere Spirituosen gingen 2016 übers Band.
271,2 Millionen Flaschen Sekt, Wein und andere Spirituosen gingen 2016 übers Band.  © DPA

Das Geschäft sei in allen vier Segmenten - Sekt, Wein, Spirituosen und weinhaltige Getränke - gewachsen, sagte Queisser.

Dabei sei die Traditionsmarke Rotkäppchen der Erfolgstreiber gewesen. Unter der Dachmarke seien mehr als 150 Millionen Flaschen verkauft worden.

"Rotkäppchen ist die beliebteste Sektmarke aller Deutschen, im Osten wie im Westen gleich, da unterscheiden wir eigentlich nicht mehr", sagte Queisser.

Rotkäppchen-Mumm setze in Zukunft auf Internationalisierung. Zum einen solle die Marke Rotkäppchen verstärkt im Ausland verkauft werden. Das sei jedoch nicht einfach, sagte Queisser.

"Die Märkte sind besetzt." Zum anderen setzt das Unternehmen auf den Zukauf internationaler Marken, die Rotkäppchen quasi als Ticket in Richtung Asien und USA dienen sollen.

Anfang 2017 hatte das Unternehmen den italienischen Prosecco-Produzenten Ruggeri übernommen.


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