Blutiger Streit in Leipziger Park: Mann hetzt Rottweiler auf Kontrahenten

Leipzig - In einem Park im Leipziger Norden ist am Dienstagabend ein 29-jähriger Spaziergänger vom Rottweiler eines flüchtig Bekannten (31) angegriffen und gebissen worden. Der Hundehalter hatte sein Tier auf sein Opfer losgelassen.

Ein Hundehalter hat in Leipzig-Eutritzsch seinen Rottweiler auf einen anderen Mann gehetzt. (Symbolbild)
Ein Hundehalter hat in Leipzig-Eutritzsch seinen Rottweiler auf einen anderen Mann gehetzt. (Symbolbild)  © 123RF

Der 31-Jährige war mit seiner sechs Jahre älteren Ehefrau und den Hunden auf einer Gassirunde im Stadtteil Eutritzsch unterwegs. Gegen 21.15 Uhr ließen sie ihre Vierbeiner auf der Grünfläche an der Schiebestraße von der Leine.

Dort traf der 29-Jährige auch auf einen anderen Mann (31), den er flüchtig kannte. "Nach einer kurzen Unterhaltung kam es plötzlich zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen den Männern, in deren Folge der Hundebesitzer dem Mann mit der Faust ins Gesicht zuschlug", so Polizeisprecherin Birgit Höhn.

Doch auch die Frau mischte sich mit ein, schlug dem Opfer ebenfalls ins Gesicht. Doch es kam noch krasser!

Der Hundehalter gab seinem Rottweiler ein Handzeichen und einen wörtlichen Befehl. Daraufhin rannte das Tier los, sprang den Mann an und biss ihm den seinen rechten Oberarm.

Mehrere Passanten beobachteten den Vorfall und konnten den eintreffenden Beamten die Situation schildern. Der 29-Jährige wurde verletzt in eine Klinik gebracht. Der Hundehalter verschwand nach dem Streit, konnte weder zu Hause noch an einem anderen Ort angetroffen werden. Bei der Frau wurde ein Promillewert von 1,4 Promille festgestellt. Polizeisprecherin Höhn: "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen."

Der Vorfall ereignete sich in dem kleinen Park an der Schiebestraße.
Der Vorfall ereignete sich in dem kleinen Park an der Schiebestraße.  © Google Maps

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