So sollen die Leipziger künftig bei Hochwasser geschützt werden

Leipzig - Im Leipziger Süden sollen die Schutzmaßnahmen im Falle eines Hochwassers verbessert werden. Dafür gab die sächsische Landesdirektion grünes Licht.

Im Leipziger Süden werden die Hochwasser-Schutzmaßnahmen verbessert.
Im Leipziger Süden werden die Hochwasser-Schutzmaßnahmen verbessert.  © Landesdirektion Sachsen

Die etwa 2,4 Kilometer lange Deichlinie rechtsseitig des Elsterhochflutbettes und des anschließenden Elsterflutbettes wird "auf Vordermann gebracht".

Das Vorhaben umfasst mehrere Teilmaßnahmen. So soll ein Durchlass im Deich am Elsterhochflutbett geschaffen werden. Dadurch soll Wasser im Katastrophenfall an die Luftseite geführt und der Deich gestützt werden.

Außerdem werden das Obere Paußnitzsiel im Deich Elsterflutbett und die Drosselung am Unteren Paußnitzsiel zurückgebaut. Ein etwa 1,6 Kilometer langer Abschnitt des Deiches Elsterflutbett soll dagegen künftig nicht mehr als öffentliche Hochwasserschutzanlage genutzt werden. Eine Spundwand (eine Wand, die aus mehreren, meist metallischen Elementen besteht) wird als Sicherung dienen.

Das Vorhaben soll zukünftig die Eisenbahnlinie, die Kläranlage, die Staatsstraße und Siedlungsbereiche in Leipzig und Markkleeberg östlich der Deichlinie schützen. Etwa zwölf Wochen werden die Arbeiten andauern.

Die Schutzmaßnahmen sollen im Katastrophenfall die Überflutung des Leipziger Südens verhindern. (Symbolbild)
Die Schutzmaßnahmen sollen im Katastrophenfall die Überflutung des Leipziger Südens verhindern. (Symbolbild)  © Matthias Strauß

Titelfoto: Matthias Strauß

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