Endlich Regen in Sachsen: Ist die Waldbrand-Gefahr gebannt?

Leipzig - Die Lage entspannt sich: Tief "Theodor" verringert die Waldbrandgefahr. Dank des in der Nacht zu Samstag einsetzenden Regens gilt in ganz Sachsen die niedrigste Warnstufe eins.

Noch am Freitag galt in Sachsen die Waldbrand-Warnstufe fünf. (Symbolbild)
Noch am Freitag galt in Sachsen die Waldbrand-Warnstufe fünf. (Symbolbild)  © Rocci Klein (Archivbild)

Das Nass von oben ist bitter nötig, denn in vielen Flüssen und Bächen Sachsens sanken die Pegel-Normalwerte bis zu 90 Prozent. Das wenigste Wasser fließt derzeit durch Weiße Elster, Lausitzer Neiße und die Nebenflüsse der Oberen Elbe. Das teilte das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mit (TAG24 berichtete).

Noch am Freitagmittag galt in den nördlichen Gebieten Sachsens laut einer Gefahrenkarte des Staatsbetriebs Sachsenforst die höchste Warnstufe fünf. Auch das Betreten des Waldgebiets im Nationalpark der Sächsischen Schweiz war wegen der akuten Bedrohungslage von 21 Uhr bis 6 Uhr verboten worden.

Statt mit Hitze und Trockenheit müssen die Sachsen am heutigen Samstag allerdings mit möglichen Gewittern rechnen. Laut des Deutschen Wetterdiensts sind am Nachmittag einzelne Gewitter und Windböen mit bis zu 60 km/h möglich.

Auch in Thüringen hat sich die Lage entspannt. Die Waldbrände an der Bleichlochtalsperre und in Plaue konnten am Freitag gelöscht werden. Die Einsatzkräfte halten weiterhin Ausschau nach Glutnestern (TAG24 berichtete).

Tief "Theodor" entspannt die Gefahrenlage in Sachsen. (Symbolbild/Bildmontage)
Tief "Theodor" entspannt die Gefahrenlage in Sachsen. (Symbolbild/Bildmontage)  © Screenshot/Wetter.de, dpa

Titelfoto: Screenshot/Wetter.de, dpa

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