Waldbrandgefahr steigt: Höchste Warnstufe in Nordsachsen erreicht

Leipzig - Die Waldbrandgefahr in Sachsen steigt. Am Mittwoch galt laut Gefahrenkarte des Staatsbetriebs Sachsenforst vor allem im Norden und Osten des Landes die höchste Warnstufe 5 ("sehr hohe Gefahr").

In Nordsachsen gilt die höchste Warnstufe für Waldbrände. (Symbolbild)
In Nordsachsen gilt die höchste Warnstufe für Waldbrände. (Symbolbild)  © DPA

Betroffen sind vor allem der Landkreis Nordsachsen sowie Meißen, Teile von Görlitz und Bautzen sowie Dresden. Das Landratsamt Nordsachsen wies darauf hin, dass Besuchern das Betreten des Waldes abseits der öffentlichen Wege und Straßen verboten sei.

Um die Wälder zu überwachen, setzt die Forstbehörde des Landkreises auf ein elektronisches Waldbrand-Früherkennungssystem.

"Wir unterhalten fünf Kamerastandorte auf Feuerwachtürmen", sagte Forstoberrat Frieder Voigt. Die Bilder der Spezialkamera werden per Funk zur Zentrale nach Eilenburg übermittelt und dort ausgewertet.

Die Sensorgeräte stammen den Angaben zufolge aus der Weltraumforschung und zeigen unterschiedliche Grautöne an. Damit könnten Brände schnell identifiziert und die Feuerwehren ohne Verzögerung alarmiert werden, hieß es.

Für Mittwoch sind laut Deutschem Wetterdienst in Leipzig Temperaturen von bis zu 37 Grad möglich. Damit wackelt der Rekord für einen Junitag in Sachsen.

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