Versteckt in Skateboardrollen: Zöllner entdecken 24 Kilo Kokain

Leipzig - Zöllner haben am Leipziger und am Frankfurter Flughafen eine große Ladung Kokain entdeckt. Versteckt war das "Koks" in Skateboardrollen.

Insgesamt 24 Kilogramm Kokain fanden die Zollbeamten in dem Paket mit den Skateboardrollen.
Insgesamt 24 Kilogramm Kokain fanden die Zollbeamten in dem Paket mit den Skateboardrollen.  © Zoll Dresden

Insgesamt 24 Kilo der Droge zogen die Zöllner aus dem Verkehr. Laut Zollfahndungsamt Sachsen liegt der Schwarzmarktwert der Kokain-Lieferung bei 1,8 Millionen Euro.

Bereits Ende Dezember 2018 wurden die Zöllner auf die drei verdächtige Pakete in der Luftfracht aufmerksam. Die Sendungen kamen aus Argentinien und waren für einen Empfänger in Spanien bestimmt. Weil etwa 200 der 500 verpackten Kunststoffrollen auf Röntgenbilder auffällig aussahen, bohrten die Beamten einige Räder an. Dabei rieselte weißes Pulver zu Boden.

Nach dem Volltreffer stellten die Ermittler den Drogendealern eine Falle. Sächsische Beamte spielten Postboten und brachten zwei der abgefangenen Pakete nach Spanien.

Dort nahmen spanische Ermittler den Empfänger bei der fingierten Zustellung fest. Das dritte Paket wurde, getarnt als Retouren-Sendung, zurück nach Argentinien geschickt.

Der dortigen Bundespolizei gelang es so, vier Verdächtige festzunehmen und deren Drogen-Werkstatt auszuheben.

Titelfoto: Zoll Dresden

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