Polizei findet über 2000 Ecstasy-Pillen in Wohnung von Asylbewerber

Leipzig - Er orderte kiloweise Marihuana, jetzt sitzt er im Knast: Die Leipziger Polizei hat einen mutmaßlichen Drogendealer und seinen Lieferanten geschnappt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten rund 2300 Ecstasy-Tabletten. (Symbolbild)
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten rund 2300 Ecstasy-Tabletten. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Polizei am Freitag bekannt gab, nahmen Einsatzkräfte die beiden Männer bereits am 24. April im Seipelweg fest.

Das Rauschgiftkommissariat hatte Anfang des Jahres erfahren, dass ein 24-jähriger tunesischer Asylbewerber im Stadtteil Schönefeld mit Drogen handeln soll.

Die Ermittlungen erhärteten laut Polizei den Verdacht, dass der 24-Jährige mit Wissen seiner Freundin aus der gemeinsamen Wohnung heraus Cannabis und Ecstasy "in nicht geringen Mengen" verkaufte.

Ende April sollte der Tunesier eine größere Lieferung erhalten. Bei dieser Gelegenheit schlug die Polizei zu. Einsatzkräfte nahmen den 24-Jährigen und seinen "Lieferanten", einen 22-jährigen tunesischen Asylbewerber, in der Wohnung in Schönefeld fest.

Nach Polizeiangaben hatte der "Lieferant" eine Sporttasche mit drei Kilogramm Marihuana bei sich. Bei der Durchsuchung der Wohnung entdeckten die Beamten außerdem etwa 2300 Ecstasy-Tabletten, rund 750 Gramm, in einem Versteck.

Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht erließ Haftbefehl gegen die Tunesier. Sie sitzen nun hinter Gittern.

Titelfoto: DPA


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