Mann wird ausgeraubt und muss sich ausziehen

Der 40-Jährige hatte sich nach eigenen Angaben gerade am Schwanenteich niedergelassen, als er ausgeraubt wurde. (Archivbild)
Der 40-Jährige hatte sich nach eigenen Angaben gerade am Schwanenteich niedergelassen, als er ausgeraubt wurde. (Archivbild)  © DPA

Leipzig - Ein 40-jähriger Marrokaner ist am Mittwochmittag am Leipziger Schwanenteich ausgeraubt worden. Die Polizei geht nun der Geschichte des Mannes auf den Grund.

Der 40-Jährige erzählte den Beamten, er habe sich nach einem stressigen Vormittag an den Obelisken am Schwanenteich mit einem Bier und einer Cola niedergelassen.

Kurz darauf sei ein Tunesier vorbeigekommen. Der Mann, der ihm halbwegs bekannt war, beleidigte ihn grundlos und griff ihn an. Dann soll der Tunesier ein Messer gezogen und den Marrokkaner in ein Gebüsch gedrängt haben.

Dort habe der Räuber ihn durchsucht und gezwungen, sich zu entkleiden. Er fand die Geldbörse seines Opfers, nahm Karten und Bargeld heraus und flüchtete.

Mittlerweile stellte sich heraus, dass das 40-jährige Opfer wegen eines Betäubungsmitteldelikts aktenkundig ist. Und da der Schwanenteich zurzeit als regelrechter Drogenumschlagplatz gilt, müssten die Ermittlungen klären, ob sich der Vorfall so und völlig grundlos ereignet hat, so die Polizei.


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