Mitten in Leipzig: Mann zündet sich auf offener Straße selbst an

An der Unterführung in der Wilhelm-Busch-Straße steckte sich der Mann in Brand.
An der Unterführung in der Wilhelm-Busch-Straße steckte sich der Mann in Brand.  © Nico Zeißler

Leipzig - Am Dienstagnachmittag hat sich ein Mann im Leipziger Stadtteil Mockau selbst angezündet.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor 16 Uhr. In der Eisenbahnunterführung in der Wilhelm-Busch-Straße an der Ecke Oberläuterstraße habe sich der 43 Jahre alte Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen.

Wie die Polizei berichtet, wurden Anwohner offenbar durch die lauten Schreie des Mannes auf das Geschehen aufmerksam. Die Ersthelfer eilten zu ihm und löschten das Feuer, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Sie waren es auch, die das Rettungswesen und die Polizei alarmierten.

Der Mann sei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Zustand sei sehr kritisch. Je nach Schwere der Verbrennungen können die Überlebenschancen laut Polizei gering sein.

Wie TAG24 aus Ermittlerkreisen erfuhr, konnte die Identität des Mannes noch nicht vollständig geklärt werden, da sein Gesicht nicht mehr erkennbar gewesen sei. Bis auf das Alter gab die Polizei keine weiteren Hinweise. Eine Ursache für den mutmaßlichen Suizid ist bislang nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Haben Sie auch Selbstmordgedanken? Wenden Sie sich an die geschulten Helfer der Telefon-Seelsorge: 0800/1110111.

Kriminalpolizisten haben die Unterführung für die Ermittlungen abgesperrt.
Kriminalpolizisten haben die Unterführung für die Ermittlungen abgesperrt.  © Nico Zeißler

Titelfoto: Nico Zeißler


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