Planungen für neuen Leipziger Stadtteil werden konkret

Leipzig - Die Pläne nehmen Fahrt auf! Westlich des Leipziger Hauptbahnhofs soll ein neues Viertel entstehen. Die Stadt gab nun weitere Details zu dem Quartier bekannt.

Auf der Westseite des Hauptbahnhofs soll das neue Viertel entstehen.
Auf der Westseite des Hauptbahnhofs soll das neue Viertel entstehen.  © RKW Architektur + / bgmr Landschaftsarchitekten

Wohnungen, Gewerbe- und Grünflächen, eine neue Schule und Kitaplätze - das alles soll auf dem zwölf Hektar großen Areal zwischen Hauptbahnhof und Gleisen, Kurt-Schumacher-Straße und Parthe erschaffen werden.

"Die kleinräumige Mischung von Wohn- und Gewerbenutzung wird ein lebendiges, spannendes und grünes Stadtquartier entstehen lassen", erklärt Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. Noch im Juni dieses Jahres soll im Stadtrat über den Bebauungsplan entschieden werden.

In dem neuen Viertel setzt man auf weniger Autos, grüne Dächer und eine Brücke über die Parthe.

Vor allem auf Frei- und Grünflächen wurde laut Norbert Hippler, Niederlassungsleiter vom Büro RKW Architektur +", Wert gelegt. Sogenannte "Pocketparks", Grünzüge und Stadtplätze sollen Platz zur Erholung und Zusammentreffen bieten.

Insgesamt werden 650 neue Wohnungen geschaffen, 30 Prozent der Neubauten sollen für Sozialwohnungen genutzt werden.

Die Pläne sorgten lange Zeit für Ärger bei vielen Leipzigern. Auf der Brachfläche befand sich zuvor unter anderem das "So&So". Der Club musste die Türen schließen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: RKW Architektur + / bgmr Landschaftsarchitekten

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