Mehr Sicherheit an Leipzigs Seen: Stadtrat will Strandüberwachung prüfen lassen

Von Anke Brod

Leipzig - Leipzigs Strände sollen mithilfe von Rettungsschwimmern sicherer werden. Die CDU-Fraktion im Stadtrat hat dazu am Mittwoch eine Vorlage in der Ratsversammlung eingereicht. Diese soll nun geprüft werden.

Geht es nach der Leipziger CDU, sollen künftig Rettungsschwimmer für mehr Sicherheit an Leipzigs sehen sorgen.
Geht es nach der Leipziger CDU, sollen künftig Rettungsschwimmer für mehr Sicherheit an Leipzigs sehen sorgen.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Strandwachen kämen demnach etwa für den im Sommer hochfrequentierten Cospudener See infrage.

Aber auch Ziele wie der Nordstrand am Zwenkauer See oder übergreifend das Neuseenland sind im Visier der Stadtverwaltung. Zur Beschluss-Begründung hieß es, dass in Leipziger Gewässern auch in der letzten Saison wieder Badeunfälle mit Todesfolge zu beklagen gewesen seien (TAG24 berichtete).

Leider gebe es zudem immer mehr Nichtschwimmer, sodass bewachte Badestellen unerlässlich seien. Dies eben nicht nur in Schwimmbädern oder am Kulkwitzer See, sondern auch an Stränden im Südraum.

Bei der praktischen Umsetzung sollten den städtischen Vorstellungen nach erfahrene Organisationen wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vertraglich für solche Aufgaben gebunden werden. So müsse die Stadt selber keine Rettungsschwimmer einstellen, sondern nur die Infrastruktur für die Wasserrettung schaffen, so die Idee.

Im Prüfungsergebnis für bewachte Strände will der Stadtrat später ein Umsetzungskonzept sehen.

Eine entsprechende Vorlage reichte die Fraktion am Mittwoch im Stadtrat ein.
Eine entsprechende Vorlage reichte die Fraktion am Mittwoch im Stadtrat ein.  © Anke Brod

Mehr zum Thema Leipzig Kultur & Leute:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0