Schlägerei vor Studentenkeller: Männer greifen zu Flasche und Warnbake

Die herbeigerufenen Beamten konnten einen der mutmaßlichen Täter im Bereich des Ostplatzes stellen. (Symbolbild)
Die herbeigerufenen Beamten konnten einen der mutmaßlichen Täter im Bereich des Ostplatzes stellen. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Bei einer Schlägerei vor dem Leipziger Studentenkeller (StuK) sind in der Nacht zu Mittwoch vier Menschen verletzt worden. Die Angreifer waren mit Warnbake und Glasflasche bewaffnet.

Ein Security-Mitarbeiter im StuK entdeckte gegen 1 Uhr einen Mann, der sich eigenartig verhielt. Er nahm eine Jacke vom Geländer und ging anschließend in Richtung Ausgang. Dabei verhielt er sich rücksichtslos, stieß andere Gäste teilweise zur Seite.

Der 23-Jährige Security-Mitarbeiter und sein 18-jähriger Kollege folgten dem Mann, konnten ihn vor dem Verlassen de Clubs aber nicht mehr einholen.

Vor der Tür machte ein Gast die beiden Mitarbeiter auf den Gesuchten aufmerksam. Sie sahen, wie zwei Männer versuchten, mit einer Glasflasche und einer Warnbake auf den Mann einzuprügeln.

Noch bevor die Glasflasche den Gast traf, sprang der 23-Jährige Mitarbeiter dazwischen. Bei dem Versuch, den Schlag abzufangen, wurde er am Kopf getroffen und verletzt. Dann traf ihn auch noch die Warnbake. Der Schläger mit der Flasche flüchtete, der mit der Warnbarke wurde von dem 18-jährigen Kollegen beiseite gestoßen. Dabei streifte der Security-Mitarbeiter jedoch das Verkehrszeichen und zog sich eine Schnittverletzung an der Hand zu.

Der Gestoßene taumelte, fing sich aber wieder und flüchtete ebenfalls. Einer der Security-Mitarbeiter nahm die Verfolgung auf, stürzte aber und brach sich dabei vermutlich das Handgelenk.

Schließlich riefen die Mitarbeiter die Polizei. Die Beamten suchten die angrenzenden Straßen nach den mutmaßlichen Tätern ab. Im Bereich des Ostplatzes stellten sie einen von ihnen. Der 24-Jährige hatte einen Alkoholwert von 1,18 Promille. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Außerdem versuchen die Ermittler derzeit zu klären, worum es bei der heftigen Auseinandersetzung überhaupt ging.


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