Leipzig kämpft für die Abschaffung der Todesstrafe

Fünf Minuten vor jeder vollen Stunde wird die Glocke am Goerdeler-Denkmal schlagen.
Fünf Minuten vor jeder vollen Stunde wird die Glocke am Goerdeler-Denkmal schlagen.

Leipzig - Die Stadt Leipzig macht sich für die Abschaffung der Todesstrafe stark.

Wenn am Donnerstag die Glocken klingen, hat das eine ganz besondere Bedeutung. Denn am 30. November ist der Internationale Aktionstag "Cities for Life" ("Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe"). Der Tag erinnert an die erste Abschaffung der Todesstrafe im Großherzogtum Toskana im Jahre 1786.

Aus diesem Anlass wird die Glocke des Goerdeler-Denkmals vor dem Neuen Rathaus stündlich fünf Minuten vor der vollen Stunde schlagen. Schon in den vergangenen Jahren hat sich die Stadt an der Aktion beteiligt.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Kommunen, Verbänden und Menschenrechtsorganisationen führt die Gemeinschaft "Sant `Egidio" den Aktionstag seit 16 Jahren durch.

Das internationale Netzwerk setzt sich für die Achtung des Lebens und der Menschenwürde ein. Die Bürger sollen für die Notwendigkeit der weltweiten Abschaffung der Todesstrafe sensibilisiert werden

Titelfoto: DPA


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