Fremder will Intimbereich von Transsexueller sehen und bricht ihr die Nase! Dann verfolgt er sie

Leipzig - Unfassbar brutale Tat mitten in Leipzig! Eine Studentin der Universität Leipzig wurde vor der Moritzbastei von einem Fremden die Nase gebrochen. Grund soll ihre Transsexualität gewesen sein. Später verfolgte er die Betroffene bis in die Notaufnahme - und lächelte beim Anblick der verwundeten Frau.

An dieser Stelle, zwischen der Uni-Mensa und der Moritzbastei, hat sich der brutale Angriff auf die Studentin ereignet.
An dieser Stelle, zwischen der Uni-Mensa und der Moritzbastei, hat sich der brutale Angriff auf die Studentin ereignet.  © Nico Zeißler

Der Studentenrat (StuRa) der Uni Leipzig ist geschockt. Der Angriff auf eine transsexuelle Studentin macht die Kommilitonen noch immer fassungslos.

Die Frau wurde bereits am Montag der vergangenen Woche Opfer der brutalen Gewalttat. Gegen 18.30 Uhr habe sie sich laut StuRa-Angaben mit einer Freundin an der Moritzbastei neben der Uni aufgehalten, als ein Fremder vorbeilief.

Sie sei zunächst nach ihrem Geschlecht gefragt und danach aufgefordert worden, ihren Intimbereich zu entblößen. Die beiden Frauen wollten das Gespräch beenden, doch der Täter schlug plötzlich mit einem gezielten Schlag ins Gesicht der Transsexuellen, brach ihr dadurch das Nasenbein. Er verschwand anschließend in Richtung Augustusplatz.

Doch das Martyrium war noch nicht beendet!

Die Freundin fuhr die verwundete Transsexuelle in eine nahegelegene Notaufnahme. Plötzlich tauchte der Angreifer dort auf, sah sich um. Als er die beiden wartenden Freundinnen sah, soll er gelächelt und das Krankenhaus danach verlassen haben.

"Wir sind entsetzt über die menschenverachtende Form und Brutalität des Übergriffes", teilte der StuRa mit. "Wir verstehen den Vorfall als Ausdruck immer noch bestehender Intoleranz gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten. Der StuRa verurteilt das Geschehen und diese Intoleranz aufs Schärfste."

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


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