Fahrverbot? Leipzig hat einen Masterplan gegen dreckige Luft

Der Masterplan soll die Stickstoffbelastung in der Stadt reduzieren. (Symbolbild)
Der Masterplan soll die Stickstoffbelastung in der Stadt reduzieren. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Um für eine geringere Umweltbelastung zu sorgen, hält sich die Messestadt jetzt an den "Masterplan Saubere Luft".

Am Mittwoch erhielt die Stadt dafür einen Fördermittelbescheid in Höhe von 530.000 Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der "Green City Plan" soll zur Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung beitragen.

In Leipzig sollen vor allem Bikesharing, E-Fahrzeuge und der öffentliche Nahverkehr der dreckigen Luft den Garaus machen. Dadurch soll ein Fahrverbot, wie es zum Beispiel Düsseldorf oder Stuttgart droht, vermieden werden.

"Ziel ist eine möglichst hohe Lebensqualität in unser sich dynamisch entwickelnden Stadt unter Berücksichtigung der Ansprüche der unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer", erklärt Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal.

Bis zum Sommer 2018 hat die Stadt nun Zeit, ein entsprechendes Programm vorzulegen. Wird das erfolgreich umgesetzt, gibt es weitere Unterstützung von der Bundesregierung. Die hatte das "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020" auferlegt, weil in vielen deutschen Städten der gesetzlich fixierte Grenzwert für Stickstoffdioxid überschritten wird.

Hoffentlich kann Leipzig bald wieder durchatmen!

Titelfoto: DPA


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