Nach BER-Fail: Berliner sollen bald ab Leipzig/Halle und Dresden fliegen

Leipzig - "Hauptstadtflughafen auf Sächsisch: Fertsch." Sprüche wie diese sollen Reisende dazu motivieren, ihre nächste Reise von einem mitteldeutschen Flughafen aus anzutreten.

Die coolen Motive wurden von der "Agentur Zebra" in Chemnitz entworfen.
Die coolen Motive wurden von der "Agentur Zebra" in Chemnitz entworfen.  © Mitteldeutsche Flughafen AG

Das neue Werbekonzept der Mitteldeutschen Flughafen AG, die die Flughäfen in Leipzig und Dresden umfasst, veräppelt das milliardenschwere Flughafen-Bauvorhaben BER auf erfrischend-freche Weise. "Lieber 2 Stunden fahren, als 13 Jahre warten", heißt es da oder "Fliegen ohne wenn und aBER!"

Von morgen an bewirbt die Mitteldeutsche Flughafen AG ihre Airports auf der Tourismusmesse ITB als Alternative zu Berlin. Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der Mitteldeutschen Flughafen AG, erklärt: "Wir wissen, dass viele Fluggäste aus Mitteldeutschland ab Berlin fliegen, das muss aber keine Einbahnstraße sein. Unsere Flughäfen bieten schon heute auch für Fluggäste aus Berlin/Brandenburg kurze Wege, kostengünstiges Parken und stressfreies Fliegen."

Darüber hinaus sollen die Flughäfen in Sachsen und Thüringen Ziele des Sommerflugplans ab Leipzig/Halle und Dresden bewerben. Der neue Flugplan gilt ab dem 31. März und umfasst Städte- und Fernreisen in Europa, am Mittelmeer, dem Atlantik, dem Roten und dem Schwarzen Meer.

Von Leipzig aus kann man erstmals direkt nach Banjul in Gambia, Enfidha in Tunesien und Alanya in der Türkei starten. Außerdem geht es von der Messestadt aus nach Istanbul, Wien, Moskau, Frankfurt, München, Zürich, Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart und Palma de Mallorca. In Dresden heben Maschinen unter anderem nach Heraklion, Rhodos, Kos und Antalya, Palma de Mallorca und Hurghada ab.

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