Petition gegen Hetz-Professor Rauscher wird Rektorat übergeben

In der letzten Woche protestierten hunderte Studenten gegen den Hetz-Professor. Am heutigen Dienstag wollen sie die Petition gegen Rauscher dem Rektorat übergeben.
In der letzten Woche protestierten hunderte Studenten gegen den Hetz-Professor. Am heutigen Dienstag wollen sie die Petition gegen Rauscher dem Rektorat übergeben.  © privat/ Universität Leipzig

Leipzig - Studenten der Universität Leipzig übergeben am Dienstagmittag die Petition gegen Jura-Professor Thomas Rauscher an das Rektorat übergeben.

Der Fall "Rauscher" geht in die nächste Runde. Nachdem am vergangenen Dienstag Hunderte auf dem Uni-Campus gegen den Hetz-Professor protestierten (TAG24 berichtete), erreichte die von den Studenten in's Leben gerufene Petition innerhalb kürzester Zeit 15.000 Stimmen. Inzwischen sind die auf über 17.000 angestiegen.

"Das ist für uns ein Zeichen, weiterhin Druck auf die Universität auszuüben", schreibt das Studierendenbündnis "Rauscht ab". Die Mitglieder fordern unter anderem, dass der Jura-Professor aus seinem Amt als Erasmus-Beauftragter enthoben wird und dienstrechtliche Schritte gegen Rauscher eingeleitet werden.

Außerdem wünschen sich die Studenten mehr Transparenz über den Prozess. Um 11.45 Uhr soll die Petition übergeben werden. Ob und welche Schritte die Universität gegen Rauscher einleiten wird, bleibt abzuwarten.

Der Professor war in Kritik geraten, als vor etwa zwei Wochen rassistische Kommentare entdeckt wurden, die er auf Twitter veröffentlicht hatte.

Titelfoto: privat/ Universität Leipzig


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