Tausende Babys: So erfolgreich ist der Leipziger Kreißsaal

Prof. Holger Stepan (rechts), Direktor der UKL-Geburtsmedizin, mit seinem Kollegen Prof. Ulrich H. Thome, dem Leiter der Neonatologie.
Prof. Holger Stepan (rechts), Direktor der UKL-Geburtsmedizin, mit seinem Kollegen Prof. Ulrich H. Thome, dem Leiter der Neonatologie.  © Stefan Straube / UKL

Leipzig - Am 24. August feierte die Uniklinik Leipzig (UKL) ein ganz besonderes Jubiläum: Seit nunmehr zehn Jahren gibt es den Kreißsaal in der Liebigstraße schon.

"Ich denke, wir können durchaus stolz auf diese Leistung der letzten Dekade zurückblicken", so Holger Stepan, der Direktor der Leipziger Geburtsmedizin.

Mit der Leistung ist aber nicht nur die langjährige Erfahrung gemeint. Fleißig geleistet wurde vor allem Geburtshilfe: In den zehn Jahren sind stolze 23.777 Babys in 22.783 Geburten auf die Welt gekommen! Allein in diesem Jahr seien schon 1700 Geburten zu verzeichnen.

Wie das Universitätsklinikum am Freitag mitteilte, wuchs die Geburtsmedizin nicht nur. Dank guter Zusammenarbeit mit der Neonatologie und der Pädiatrie konnte sich die Leipziger Geburtsmedizin zu einem überregionalen Zentrum für Hochrisikoschwangerschaften etablieren.

In den zehn Jahren seien die Geburtenzahlen stark angestiegen und seither konstant auf einem Niveau geblieben. Besonders glücklich sei der Stepan darüber, dass in all den Jahren kein einziger Fall von Müttersterblichkeit zu beklagen gewesen sei.

Anfang des Jahres war der mittlerweile fünfte Kreißsaal und ein weiterer Untersuchungsraum mit Vorwehenzimmer in Betrieb genommen worden. Auch ein Bondingraum kam hinzu. Hier können die Mütter nach einem Kaiserschnitt zusammen mit ihrem Neugeborenen sein, bis sie auf die Wochenstation kommen.

Auch neu ist das sogenannte Schmetterlingszimmer. Dort finden Paare nach einer Fehl- oder Totgeburt Zeit und Ruhe, um Abschied zu nehmen.

Titelfoto: Stefan Straube / UKL


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