Stadt fördert Erweiterung des Neuen Israelitischen Friedhofs

Leipzig - Die Stadt Leipzig wird sich an der Finanzierung der Baumaßnahmen der Israelitischen Religionsgemeinde am Neuen Israelitischen Friedhof beteiligen.

Die Israelitische Religionsgemeinde Leipzigs bekommt von der Stadt einen Zuschuss für die Baumaßnahmen am Neuen Israelitischen Friedhof in der Delitzscher Straße.
Die Israelitische Religionsgemeinde Leipzigs bekommt von der Stadt einen Zuschuss für die Baumaßnahmen am Neuen Israelitischen Friedhof in der Delitzscher Straße.  © Saskia Weck

Die Gemeinde plant, die Fläche nach Osten zu erweitern. Laut Antrag müssen Räumungsarbeiten durchgeführt, Versorgungsleitungen gelegt, die Medienversorgung gesichert und erneuert werden. Auch sollen Flächen für neue Gräber erschlossen werden. Einsturzgefährdete Einfriedungsabschnitte möchte die Israelitische Gemeinde sichern und erneuern.

Die Maßnahmen seien nötig, da die Gemeinde wächst und "aus demografischen Gründen" mehr Fläche erschlossen werden müsse.

Das Vorhaben wird gut 600.000 Euro kosten. Der Freistaat Sachsen bezuschusst die Baumaßnahmen mit 240.000 Euro, von der Stadt kommt nochmal genauso viel. Die Gemeinde selbst muss Kosten in Höhe von 120.000 Euro tragen.

Der Zuschuss wird im Haushaltsjahr 2019 erteilt. Dann sollen auch die Baumaßnahmen beginnen.

Unter anderem sollen weitere Flächen für neue Gräber erschlossen werden. Grund: Durch den demografischen Wandel gibt es auch in der Israelitischen Gemeinde immer mehr Alte.
Unter anderem sollen weitere Flächen für neue Gräber erschlossen werden. Grund: Durch den demografischen Wandel gibt es auch in der Israelitischen Gemeinde immer mehr Alte.  © Saskia Weck

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