Leipzigs Straßenbahn wird zum "Chamäleon"

Leipzig - Früh morgens, man hat es eilig und dann verspätet sich auch die Bahn - damit soll dank des Projekts "Chamäleon (RBLSA)" Schluss sein!

Bundestagsmitglied Jens Lehmann (li.) übergab am Dienstag den Fördermittelbescheid in Höhe von 3 Millionen Euro.
Bundestagsmitglied Jens Lehmann (li.) übergab am Dienstag den Fördermittelbescheid in Höhe von 3 Millionen Euro.  © Leipziger Gruppe

Dafür erhielten die Leipziger Verkehrsbetriebe am Dienstag einen Fördermittelbescheid in Höhe von 3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, überreicht von Bundestagsmitglied Jens Lehmann. Ziel des Projekts ist die Beschleunigung von Bus und Bahn.

"Chamäleon" - was bedeutet das? Mit dem Projekt wird ein Fahrassistenzsystem vorangetrieben. Fahrer erhalten während der Fahrt Hinweise, wenn sie Ampeln passieren können, ohne anzuhalten. Dadurch können sich Bus und Bahn schneller durch den verkehr "schlängeln".

Außerdem wird Beschleunigungs- und Bremsenergie eingespart. "Somit setzen wir mit dem Projekt 'Chamäleon' eine zentrale Maßnahme für einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr um", so Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung und Geschäftsführer der Leipziger Gruppe.

Bereits jetzt kommunizieren ausgewählte Ampeln in Echtzeit mit dem Betriebsleitsystem der LVB. Bis 2020 sollen weitere umgerüstet werden.

In Zukunft soll die Leipziger Straßenbahn noch schneller unterwegs sein.
In Zukunft soll die Leipziger Straßenbahn noch schneller unterwegs sein.  © Ralf Seegers

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