Nach Spielabbruch: Verein beschuldigt Roten Stern Leipzig!

Etwa 40 Vermummte waren plötzlich auf das Spielfeld gerannt. Hatte der "Rote Stern Leipzig" etwas damit zu tun? (Symbolbild).
Etwa 40 Vermummte waren plötzlich auf das Spielfeld gerannt. Hatte der "Rote Stern Leipzig" etwas damit zu tun? (Symbolbild).

Leipzig - Am Samstagnachmittag stürmte eine Gruppe von etwa 40 Vermummten ein Fußballspiel in Kleinzschocher (TAG24 berichtete). Nun wurde die Mitglieder des "Roten Stern Leipzig" beschuldigt, Initiator der Attacke gewesen zu sein.

Es war die Schreckminute beim Spiel des Vfk Blau-Weiß Leipzig 1892 gegen den TSV 1862 Schildau: In der 28. Minute stürmten die schwarz maskierten Unbekannten plötzlich den Rasen. Das Match wurde daraufhin abgebrochen.

Kurz nach dem Spiel meldeten sich die Schildauer auf Facebook über den Vorfall zu Wort. In einem Post heißt es: "Unsere Erste wurde heute von Linksradikalen, die im Umfeld von Roter Stern Leipzig zuzuordnen sind, bedroht."

Der Verein zeigte sich bestürzt über die Zustände, die im Leipziger Süden herrschten. So wären laut dem TSV kleine Vereine der Landesklasse auf sich gestellt, würden nicht ausreichend von Staat und Verbänden unterstützt werden.

Woher der Verein seine Informationen, die mutmaßlich zum "Roten Stern Leipzig" führten, bezog, bleibt allerdings unklar. Auch der VfK Blau-Weiß Leipzig 1892 und der "Rote Stern" äußerten sich bisher nicht zu dem Vorfall.


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