Baubeginn am 1. April: Leipzig bekommt eine Brücke zum Völkerschlachtdenkmal

Leipzig - Die Arbeiten beginnen zwar am 1. April, die Meldung ist dennoch kein April-Scherz: Leipzig soll eine neue Brücke zum Völkerschlachtdenkmal bekommen. Eine solche gab es schon einmal. Der denkmalgeschützte Bau wurde jedoch 2016 abgerissen.

So stellen sich die Architekten die neue Brücke zum Völki vor.
So stellen sich die Architekten die neue Brücke zum Völki vor.  © DNR Daab Nordheim Reutler Architekten

Grund für den Abriss war laut Stadtverwaltung der Umstand, dass die 1912 erbaute Brücke stark verschlissen war und lose Betonteile die unter dem Bauwerk entlangführenden Bahnanlagen bedrohten. Weil eine wirtschaftliche Sanierung nicht mehr möglich war, stimmte auch der Denkmalschutz dem Abriss zu.

Nun soll Leipzig eine neue sogenannte "Messebrücke" erhalten. Diese werde ausgehend von der Straße des 18. Oktober die Eisenbahngleise östlich der Alten Messe überspannen und als Geh- und Radwegeverbindung hin zum Wilhelm-Külz-Park vor dem Völki fungieren.

Insgesamt soll das Projekt etwa 6,7 Millionen Euro kosten. Der Freistaat Sachsen werde davon einen Anteil von 3,7 Millionen Euro übernehmen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Für den Entwurf der neuen Brücke zeichnet das Leipziger Architektur-Büro DNR Daab Nordheim Reutler Architekten verantwortlich. Der Bau soll eine Länge von 63,44 Metern besitzen. Die Breite: 18,13 Meter - eine Erinnerung an das Jahr der Völkerschlacht.

Die Brücke soll die Eisenbahngleise zwischen Alter Messe und dem Wilhelm-Külz-Park vor dem Völkerschlachtdenkmal überspannen.
Die Brücke soll die Eisenbahngleise zwischen Alter Messe und dem Wilhelm-Külz-Park vor dem Völkerschlachtdenkmal überspannen.  © Screenshot/Google Maps

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