Schock für Szene-Kneipe: Mitarbeiter tödlich verunglückt

Das Volkshaus bleibt am Samstag geschlossen. Die Mitarbeiter trauern um ihren verstorbenen Kollegen.
Das Volkshaus bleibt am Samstag geschlossen. Die Mitarbeiter trauern um ihren verstorbenen Kollegen.

Leipzig - Der Schock sitzt tief: Der am Freitag in Leipzig tödlich verunglückte Motorradfahrer war ein Mitarbeiter des Volkshauses. Die Kneipe bleibt am Samstag geschlossen.

Das Volkshaus verkündete die traurige Nachricht am Samstagvormittag via Facebook. Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, handelt es sich um den Tresenchef.

In dem Facebook-Beitrag heißt es: "Wir trauern um den Tod, verursacht durch einen schlimmen Unfall, eines geliebten Freundes, Mitarbeiter und Kollegen. Mehr Worte sind an dieser Stelle nicht zu sagen."

Das Team des Volkshauses erfuhr die Nachricht vom Tod des Kollegen während der Live-Übertragung des Spiels Hamburger SV gegen RB Leipzig. Man habe im kleinen Kreis entschieden, den Rest des Abends noch irgendwie über die Bühne gehen zu lassen, erklärte Betreiber Andreas Bürger der LVZ.

Der 37-jährige Mitarbeiter des Volkshauses war am Freitag bei einem Motorradunfall am Roßplatz schwer verletzt worden (TAG24 berichtete). Rettungskräfte mussten ihn vor Ort reanimieren, wenige Stunden später starb er im Krankenhaus.

Auf Facebook verspricht das Volkshaus, morgen wieder für seine Gäste da zu sein. Doch die haben sicher Verständnis dafür, dass sicher niemand den Kopf zum Arbeiten frei hat.


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