OB-Wahlen in Leipzig: AfD und Die Partei treten nicht an!

Leipzig - Nach den Linken und den Grünen haben auch die AfD und Die Partei angekündigt, keinen Kandidaten für den zweiten Wahlgang stellen zu wollen.

Auch Katharina Subat von der Partei Die Partei hat angekündigt, im zweiten Wahlgang der Leipziger Oberbürgermeister-Wahl nicht mehr anzutreten.
Auch Katharina Subat von der Partei Die Partei hat angekündigt, im zweiten Wahlgang der Leipziger Oberbürgermeister-Wahl nicht mehr anzutreten.  © Peter Endig/dpa

Die-Partei-Kandidatin Katharina Subat unterstützt für den zweiten Wahlgang den Amtsinhaber und SPD-Bewerber Burkhard Jung. "Ein Leipzig mit einem CDU-Bürgermeister? Dann kann ich auch gleich nach Dresden ziehen", begründete Subat ihre Entscheidung.

Die 31-jährige Subat hatte beim ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag 2,4 Prozent erreicht - doppelt so viel wie der FDP-Kandidat Marcus Viefeld, der ebenfalls schon seinen Rückzug verkündet hat.

Die Linken mit Franziska Riekewald und die Grünen um Katharina Krefft hatten am Donnerstag ihren Verzicht und ihre Unterstützung für Jung erklärt (TAG24 berichtete).

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Der langjährige Rathauschef hatte im ersten Wahlgang mit 29,8 Prozent knapp hinter dem CDU-Bewerber Sebastian Gemkow (31,6 Prozent) gelegen (TAG24 berichtete). Der zweite Wahlgang findet am 1. März statt.

Dabei wird auch die AfD auf eine weitere Aufstellung ihres Kandidaten Christoph Neumann verzichten. Dies habe ein Parteitag mit Mehrheit beschlossen, erklärte die Partei am Freitag. Eine Wahlempfehlung wurde nicht ausgesprochen.

Neumann hatte im ersten Wahlgang 8,7 Prozent der Stimmen erhalten.

Sie unterstütze stattdessen Burkhard Jung, erklärte Subat.
Sie unterstütze stattdessen Burkhard Jung, erklärte Subat.  © PR
Auch AfD-Kandidat Christoph Neumann wird im zweiten Wahlgang nicht noch einmal antreten. Die AfD verzichtete auf eine Wahlempfehlung.
Auch AfD-Kandidat Christoph Neumann wird im zweiten Wahlgang nicht noch einmal antreten. Die AfD verzichtete auf eine Wahlempfehlung.  © PR

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