Nach heftiger Kritik: Bewohnerparken im Waldstraßenviertel wird ausgesetzt und überarbeitet

Leipzig - Das Bewohnerparken im Leipziger Waldstraßenviertel sorgte bereits im Vorfeld für heftige Kritik. Nun hat sich die Stadtverwaltung dafür entschieden, die Regelung nochmals zu überarbeiten.

Während im Waldstraßenviertel noch demonstriert wurde, fiel bereits die Entscheidung: Das Bewohnerparken soll überarbeitet werden.
Während im Waldstraßenviertel noch demonstriert wurde, fiel bereits die Entscheidung: Das Bewohnerparken soll überarbeitet werden.  © Nico Zeißler

Während im Waldstraßenviertel noch demonstriert wurde, fiel im Rathaus bereits die Entscheidung zugunsten der Demonstranten: Das Bewohnerparken in dem Viertel im Leipziger Westen startet nicht wie geplant am morgigen Mittwoch. Oberbürgermeister Burkhard Jung (61, SPD) soll sich am Dienstag für eine Aussetzung der Regelung entschieden haben.

Bis Ende November werde das Konzept nun nochmals überarbeitet. "Ziel bleibt es, dass Bewohner künftig besser einen Parkplatz im Viertel finden; zugleich sollen aber die gute wirtschaftliche Entwicklung des Quartiers und die Lebensqualität erhalten bleiben", so Jung.

Die Überarbeitungen sollen ermöglichen, dass auch Gäste von Anwohnern künftig möglichst unbürokratisch im Viertel parken können (Gästevignette). Darüber hinaus wolle die Stadtverwaltung Parkmöglichkeiten für Gewerbetreibende schaffen sowie sich über Härtefallregelungen abstimmen.

Der Start des Bewohnerparkens sei nun für den 1. Januar 2020 vorgesehen. Die bereits ausgestellten Parkausweise verlängern sich entsprechend. Weiter kostenfrei möglich ist das Parken auf dem Parkplatz vor dem Stadion. Einzige Ausnahme bilden dabei RB-Spiele. Dann ist eine Genehmigung nötig.

Start der Regelung soll nun am 1. Januar 2020 sein.
Start der Regelung soll nun am 1. Januar 2020 sein.  © Nico Zeißler

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