Keine Schule? Lehrer, Professoren und Co. streiken

Leipzig - Lehrer und andere Landesbeschäftigte aus der Region Leipzig sind am Dienstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Um 11 Uhr trafen sich hunderte Streikende zur Kundgebung in der Innenstadt.
Um 11 Uhr trafen sich hunderte Streikende zur Kundgebung in der Innenstadt.  © Sören Müller

Die Gewerkschaften Verdi und GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) wollen damit ihren Forderungen in den Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag der Länder Nachdruck verleihen. Es wird mit rund 1000 Beteiligten an dem Ausstand gerechnet, wie Verdi-Tarifkoordinatorin Manuela Schmidt sagte.

Neben den Lehrern sind auch Mitarbeiter der Landesdirektion Sachsen, der Universität Leipzig und des Landesamtes für Verkehr zum Warnstreik aufgerufen. Um 11 Uhr ist eine Kundgebung vor dem Leipziger Hauptbahnhof geplant. Weitere Warnstreiks soll es am Mittwoch in der Region Chemnitz und am Donnerstag in der Region Dresden geben.

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Für Pflegebeschäftigte solle es ein Gehaltsplus von 300 Euro geben, für Azubis einen Aufschlag von mindestens 100 Euro.

Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt. Hessen führt eigene Tarifverhandlungen.

Titelfoto: Sören Müller

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