OB Jung zieht nach turbulentem Jahr positive Bilanz, aber ein Punkt macht ihn wütend

Burkhard Jung ist im Großen und Ganzen zufrieden mit der diesjährigen Entwicklung in Leipzig. Ein Punkt aber stimmt den OB wütend.
Burkhard Jung ist im Großen und Ganzen zufrieden mit der diesjährigen Entwicklung in Leipzig. Ein Punkt aber stimmt den OB wütend.

Leipzig - Oberbürgermeister Burkhard Jung (59) richtet auch am diesjährigen Weihnachtstag das Wort an alle Leipzigerinnen und Leipziger.

In seiner Weihnachtsansprache resümiert er, dass das Jahr 2017 ein gutes für die Messestadt gewesen ist. "Ein verrücktes Jahr war dieses Jahr, wenn man auf die Wahlen schaut, aber es war ein gutes Jahr für Leipzig. Zum ersten Mal seit 1991 liegt die Arbeitslosigkeit bei unter 7 Prozent." (TAG24 berichtete)

Ebenfalls hervorzuheben sei der glimpfliche Ausgang des UBS-Prozesses in London (TAG24 berichtete). "Die Wasserwerke müssen nicht zahlen", so Jung. Es ging um die beachtliche Summe von 500 Millionen Euro! Ein weiterer Erfolg: Die Auszeichnung Leipzigs mit dem European Energy Award - eine Auszeichnung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Einer der wenigen Wermutstropfen: Die Schließung des Siemens-Werkes in Plagwitz. "Hier werden in Leipzig die Jobs, die Arbeitsplätze gestrichen und keiner versteht warum. Das Werk war hochprofitabel und Siemens fährt Rekordgewinne ein. Das ist nicht in Ordnung und unsere Solidarität gehört den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", sagt der OB.

Zum Abschluss wünscht Burkhard Jung allen Leipzigern "ein gesundes neues Jahr 2018" und "frohe gesegnete Weihnachtstage".


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