So viel Glühwein und Bratwurst gingen auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt über den Tresen

In diesem Jahr tranken die Besucher des Leipziger Weihnachtsmarktes rund 120.000 Liter Glühwein.
In diesem Jahr tranken die Besucher des Leipziger Weihnachtsmarktes rund 120.000 Liter Glühwein.  © DPA

Leipzig - Der Leipziger Weihnachtsmarkt geht zu Ende. Am Samstagabend machen die Stände auf dem Markt für dieses Jahr dicht. Dann gehen die letzten Besucher satt und zufrieden nach Hause.

Der Weihnachtsmarkt hat sich längst auch zum kulinarischen Treffpunkt entwickelt. "Wurde noch vor einigen Jahren der Weihnachtsmarkt in erster Linie als 'Markt' zum Geschenke-Kauf betrachtet, wird er heute immer mehr zum stimmungsvollen, emotionalen Event", stellt das Marktamt fest.

Auf dem Weihnachtsmarkt trifft man sich mit Freunden, Kollegen oder der Familie, trinkt, isst und findet vielleicht noch das ein oder andere Geschenk für die Lieben.

Und weil die Verköstigung mittlerweile zentraler Bestandteil des Weihnachtsmarkt-Besuchs ist, hat das Marktamt ein paar schmackhafte Verkaufszahlen statistisch berechnet:

  • 300.000 Liter Heißgetränke gingen in diesem Jahr über die Theke, davon 120.000 Liter Glühwein. Beim Rest handelt es sich um Kaffee, Tee, heiße Schokolade, Eierpunsch und Co. - und natürlich die gute alte Feuerzangenbowle.
  • Gleichzeitig aßen hungrige Besucher 180.000 Brat- und Knackwürste,
  • verdrückten 14 Tonnen Fisch,
  • 8 Tonnen Gebrannte Mandeln beziehungsweise Nüsse,
  • 7 Tonnen Waffeln, Kräppelchen und Quarkbällchen sowie
  • 5 Tonnen Pommes, Kartoffelpuffer und andere Kartoffelprodukte.

Laut Marktamt zeigten sich die Händler mit ihren Umsätzen durchweg zufrieden bis sehr zufrieden. Die Tagesumsätze entsprachen oder übertrafen an vielen Ständen die des Vorjahres.

Dabei war der diesjährige Weihnachtsmarkt im Vergleich zu 2016 sechs Tage kürzer. Dafür waren die Besucherzahlen pro Tag höher als im Jahr zuvor. Insgesamt besuchten 2016 etwa 2,2 Millionen Menschen den Leipziger Weihnachtsmarkt, waren es in diesem Jahr 2,1 Millionen.

Wer nächstes Jahr keine Lust auf das Gedränge hat, für den hat das Marktamt noch einen heißen Tipp: Der beste Tag für einen entspannten Besuch des Weihnachtsmarktes ist der Montag.

Titelfoto: DPA


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