So will Leipzig den Rathausvorplatz aufwerten

Der Rathausvorplatz soll Leipzigs neuestes Schmuckstück werden.
Der Rathausvorplatz soll Leipzigs neuestes Schmuckstück werden.  © Ralf Seegers

Leipzig - Die Stadt Leipzig will ihren Rathausvorplatz auf Vordermann bringen. Die Fläche vor dem Neuen Rathaus wird komplett umgestaltet und die Zufahrt für Autos stark eingeschränkt.

Für knapp eine Million Euro will die Stadt die Fläche vor dem Haupteingang zum Neuen Rathaus zu einem sicheren und ruhigen Platz umgestalten.

Auf der Länge der Rathausfassade soll ein Bereich mit Natursteinpflaster und einseitigem Gehweg vor dem Rathaus entstehen.

Vor dem Hauptportal ist ein repräsentativer Vorplatz geplant. Dieser soll von der Fassade bis zu den Fahnenmasten reichen. Auf dem Plattenbelag will die Stadt Leipzig die Namen ihrer Partnerstädte verewigen lassen.

Der Abschnitt entlang des Deutsche-Bank-Gebäudes erhält eine asphaltierte Straße mit Gehwegen. Ansonsten soll alles bunter werden: Ehemalige Verkehrsflächen sollen entsiegelt und das Grün des Promenadenrings vergrößert werden.

Für die Autofahrer wird das neue Schmuckstück des Neuen Rathauses nach den Bauarbeiten kaum noch befahrbar sein. Künftig beschränken zwei versenkbare Polleranlagen die Zufahrt vor das Gebäude. Behinderte Menschen und andere Berechtigte dürfen weiterhin bis vor das Rathaus fahren. Der Durchfahrtsverkehr soll weiter über die Hugo-Licht-Straße und den Burgplatz möglich sein.

Das Vorhaben gehört zur Umgestaltung des südlichen Promenadenrings, die durch den Bau des City-Tunnels möglich wurde. Die Bauarbeiten sollen im September starten und bis Juni 2018 dauern.


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