Leipziger Wundtstraße bleibt nach Wasserrohrbruch zwei Wochen länger gesperrt

Leipzig - Zwei Wochen nach dem Wasserrohrbruch an einer Hauptverkehrsader in Leipzig dauern die Reparaturarbeiten deutlich länger als zunächst angenommen.

Krasse Aufnahmen aus der Nacht zum 23. August.
Krasse Aufnahmen aus der Nacht zum 23. August.  © Silvio Bürger

Ursprünglich war eine Aufhebung der stadteinwärtigen Sperrung für den morgigen Freitag angedacht. Doch daraus wird nichts.

Wie die Leipziger Wasserwerke am Donnerstag mitteilten, muss die Sperrung aufgrund der Havarie bis 19. September verlängert werden.

Zwar sei die 80 Zentimeter dicke und fast 120 Jahre alte Trinkwasserleitung mittlerweile repariert worden.

"Durch den starken Wasseraustritt im Zuge dieses Schadens ist allerdings auch ein Abwasserkanal in Mitleidenschaft gezogen worden", so Wasserwerke-Sprecherin Katja Gläß. Das hätten die laufenden Arbeiten offenbart.

Der Abwasserkanal müsse nun auf etwa 50 Metern Länge aufwendig gesichert und verdämmt werden. Anschließend wird der betroffene 80 Quadratmeter große Bereich der Wundtstraße mit einer 40 Zentimeter dicken Asphaltschicht erneuert. Diese muss ausreichend aushärten, bevor sie wieder befahren werden kann.

In der Nacht zum 23. August war die Trinkwasserleitung nahe der Kreuzung Dufourstraße aufgrund einer defekten Verbindungsschelle geplatzt und hatte die gesamte Wundtstraße unter Wasser gesetzt (TAG24 berichtete).

Nach einer vorübergehenden Vollsperrung ist die Wundtstraße zwischen Karl-Tauchnitz-/Mahlmannstraße und Dufourstraße seitdem stadteinwärts gesperrt. Die Wundtstraße ist die Hauptverkehrsstraße für Autofahrer, die aus Richtung Süden in die Stadt einfahren.

Durch den Rohrbruch wurde die gesamte Hauptverkehrsstraße unter Wasser gesetzt.
Durch den Rohrbruch wurde die gesamte Hauptverkehrsstraße unter Wasser gesetzt.  © Silvio Bürger

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