Leipzig zerlegt Magdeburg im Ost-Derby

DHfK-Keeper Jens Vortmann glänzte mit 14 Paraden.
DHfK-Keeper Jens Vortmann glänzte mit 14 Paraden.

Von Henry Boss

Magdeburg - Unglaublich, unfassbar, einfach sensationell! Der SC DHfK Leipzig hat auch das zweite Bundesliga-Derby gegen den SC Magdeburg gewonnen! 31:28 hieß es in der GETEC-Arena der Elbestädter.

Die 6700 Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Nach dem 3:2 für den SCM brachten Aivis Jurdsz, Bastian Roscheck und Christoph Steinert die DHfK mit 5:3 (11.) in Führung. Beim 9:6 (20.) betrug das Plus erstmals drei Treffer.

Auch beim 10:8 (21.) die DHfK weiterhin vorn, aber mit zwei Mann weniger auf der Platte. Futsch der Vorsprung Denkste! Denn sowohl in doppelter als auch danach einfacher Unterzahl gelangen Jurdzs und Lukas Binder Tore - 12:8 (22.).

Der SCM nun von der Rolle, Leipzig zog - auch dank des bärenstarken Jens Vortmann im Kasten - auf 17:10 (27.) weg,. Mit 17:12 ging es dann in die Kabinen. Pausenstand 17:12.

Der Leipziger Jubel nach dem Schlusssignal war grenzenlos.
Der Leipziger Jubel nach dem Schlusssignal war grenzenlos.

Nach dem Wiederanpfiff konnte der Gastgeber schnell auf 17:14 verkürzen. Leipzig wackelte, kam aber ganz schnell zurück: Neuzugang Peter Strohsack mit seinem ersten Pflichtspiel-Treffer im DHfK-Dress, Steinert und Jurdzs konterten mit einem Dreierpack - 20:14 (35.).

Magdeburg danach zwar mit mehreren guten Möglichkeiten zu verkürzen, doch an Keeper Vortmann (14 Paraden) gab’s kaum ein Vorbeikommen. Leipzig nutzte seine teils toll herausgearbeiteten Chancen besser, besonders stark dabei Steinert und Benjamin Meschke (je 5).

So geriet der Sieg der Gäste nie wirklich in Gefahr. Beim 29:22 (54.) durch einen Siebenmeter von Philipp Weber (5/3) war alles klar, auch wenn die Magdeburger in der Schlussphase noch verkürzen konnten.

Kommentar von DHfK-Coach Christian Prokop: „Glückwunsch an die Jungs, das war eine ganz tolle Vorstellung, das war großes Kino!“

Fotos: dpa, Picture Point


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