Was wird nur aus dem Muntjak-Nachwuchs im Leipziger Zoo?

Gleich alle drei Muntjak-Hirschkühe aus dem Leipziger Zoo erwarten Nachwuchs. (Symbolbild)
Gleich alle drei Muntjak-Hirschkühe aus dem Leipziger Zoo erwarten Nachwuchs. (Symbolbild)

Leipzig - Und schon wieder gibt es Neuigkeiten von den Chinesischen Zwergmuntjaks aus dem Leipziger Zoo: Alle drei Hirschkühe sollen Nachwuchs erwarten. Damit erweitert sich das Problem um den Verbleib der Tiere.

Noch immer ist unklar, was mit den vier Mini-Hirschen passieren soll. Aufgrund einer Verordnung der EU-Komission dürfen die Tiere nicht im Zoo Leipzig gehalten werden. Sie gehören zu einer von 37 Tier- und Pflanzenarten, die sich in Europa nicht weiter ausbreiten sollen.

In der letzten Woche wurde zunächst der Beschluss laut, die Tiere müssten getötet werden. Dies revidierte der Sprecher der EU-Kommission, Reinhard Hönighaus, und erklärte, dass für die Muntjaks eine Übergangsfrist bis zum 2. August 2017 gelten würde.

Damit hätten die Tiere bis zum Sommer innerhalb und außerhalb der EU abtransportiert werden können. Die Vermehrung allerdings sei grundsätzlich verboten.

Doch über diese Regel haben sich die Mini-Hirsche bereits hinweggesetzt. Schon in den nächsten Monaten wird laut "LVZ" der Nachwuchs im Muntjak-Gehege erwartet.

Die gute Nachricht: Allein aus diesem Grund ist das Abschlachten der Tiere wohl ausgeschlossen. Die schlechte: Bis dato ist immernoch unklar, wie es mit den vier, zukünftig sieben Chinesischen Zwerg-Hirschen weitergeht.


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