Leipziger OB-Wahl: Diese Kandidatin will Gemkow und Jung trotzen

Leipzig - Die große Überraschung folgt zum Schluss: Nachdem die meisten Kandidaten im Rennen um das Bürgermeister-Amt zurückgetreten sind (TAG24 berichtete), will die überparteiliche Elisabeth Gabelmann weiterhin beim Kampf um die Stadtspitze mitmischen.

Elisabeth Gabelmann (39) sammelte im ersten Wahlgang 0,9 Prozent der Stimmen.
Elisabeth Gabelmann (39) sammelte im ersten Wahlgang 0,9 Prozent der Stimmen.  © Rico THUMSER

Elisabeth Gabelmann (39) trat schon im ersten Wahlgang als überparteiliche Kandidatin für die ÖDP, Demokratie in Bewegung, die Humanisten und die Piratenpartei an.

Am 2. Februar landete sie mit 0,9 Prozent der Stimmen auf dem letzten Platz aller Kandidaten. Trotzdem ist sie vor Ablauf der Frist von einer weiteren Kandidatur nicht zurückgetreten.

"Uns und insbesondere mir ist bewusst, dass wir mit 0,9% auf dem letzten Platz aller Kandidaten gelandet sind. Ausschlaggebend war jedoch das Wahlergebnis, an dem wir sehen, dass sich die Mehrheit der Wähler von den jetzt noch verbliebenen Kandidaten offensichtlich nicht repräsentiert sieht.

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Wir hätten uns daher gewünscht, dass nicht alle anderen Kandidaten ihre Teilnahme zurückziehen, sondern es auch im zweiten Wahlgang mehr Vielfalt auf dem Wahlzettel gäbe", so Gabelmann in einer Pressemitteilung.

Bis auf Sebastian Gemkow (CDU), Burkhard Jung (SPD) und Elisabeth Gabelmann (überparteilich) haben nun alle Parteien ihre Kandidaten zurückgezogen. Der langjährige Rathauschef Jung hatte im ersten Wahlgang mit 29,8 Prozent knapp hinter dem CDU-Bewerber Sebastian Gemkow (31,6 Prozent) gelegen (TAG24 berichtete).

Am 1. März wird es dann zur Stichwahl zwischen den drei verbleibenden Kandidaten kommen.

Am 1. März wird es in Leipzig zu einer Stichwahl kommen.
Am 1. März wird es in Leipzig zu einer Stichwahl kommen.  © dpa/Jan Woitas

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