Kommt jetzt das Diesel-Fahrverbot in Leipzig?

Die Gespräche von Ländern und Kommunen zur Umweltbelastung durch den Verkehr in den Ballungszentren hält der OB für einen "ersten Schritt".
Die Gespräche von Ländern und Kommunen zur Umweltbelastung durch den Verkehr in den Ballungszentren hält der OB für einen "ersten Schritt".  © DPA

Leipzig - Die Zeit drängt, im nächsten Jahr drohen Diesel-Fahrverbote in Städten. Nach einem Spitzentreffen bei der Kanzlerin (63) sollen ab Mittwoch Fördermittel für Kommunen zur Verfügung stehen.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (59) bezeichnete die Gespräche als "ersten Schritt in die richtige Richtung." Am Dienstagabend sagte der OB: "Es gilt, sich für die Gesundheit der Menschen einzusetzen."

Fahrverbote in den Innenstädten seien jedoch momentan nicht der richtige Weg. "Die große Frischluftkur ist es noch nicht, aber es ist ein erstes Luftschnappen", resümiert das Stadtoberhaupt den Dieselgipfel.

Die Kommunen können nun Gelder aus dem jetzt besprochenen Förderprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro beantragen, um damit zum Beispiel in E-Busse zu investieren. Jung schätzt, dass Leipzig auch ohne Fahrverbote unter den Grenzwerten bleiben wird.

Wie die Stadt mitteilte, liegt Leipzig bei den Jahresmittelwerten der Stickstoffdioxyd-Emissionen knapp über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.


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