Leipzigs verstorbener Star-Dirigent bekommt seinen eigenen Platz

Ab dem 1. Juni wird die 3. Grundschule in der Scharnhorst-Straße den Namen des im Dezember 2015 verstorbenen Dirigenten tragen.
Ab dem 1. Juni wird die 3. Grundschule in der Scharnhorst-Straße den Namen des im Dezember 2015 verstorbenen Dirigenten tragen.  © DPA

Leipzig - Ehrung für Leipzigs verstorbenen Star-Dirigenten Kurt Masur. Der Stadtrat beschloss am Mittwoch mit großer Mehrheit, den Platz hinter dem Uniriesen in Kurt-Masur-Platz umzubenennen.

Der im Dezember 2015 im Alter von 88 Jahren verstorbene Dirigent war bereits Ehrenbürger der Messestadt. Von 1970 bis 1997 stand er dem berühmten Gewandhausorchester als Kapellmeister vor.

Er engagierte sich für den Neubau des 1981 eröffneten Gewandhauses und spielte im Wende-Herbst 1989 eine wichtige Rolle als prominentester Unterzeichner des Aufrufes zum Gewaltverzicht bei der Montagsdemo am 9. Oktober.

Laut Ratsbeschluss wird der südwestliche Zipfel des Augustusplatzes gemeinsam mit der zwischen Uni-Mensa, Moritzbastei und Gewandhaus entlang führenden Universitätsstraße den Kurt-Masur-Platz bilden.


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