Millionen für den Hochwasserschutz an der Mulde

Leisnig - Der Leisniger Ortsteil Klosterbuch soll künftig vor Hochwasser sicher sein.

Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung erklären den Verlauf der Freiberger Mulde und der neuen Hochwasserschutzanlage.
Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung erklären den Verlauf der Freiberger Mulde und der neuen Hochwasserschutzanlage.  © DPA

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (58, CDU) übergab am Mittwoch die Schutzanlage an der Freiberger Mulde. Die Anlage kostete insgesamt vier Millionen Euro. Das Geld stammt aus Landes- und EU-Mitteln. Sie umfasst einen 1060 Meter langen Deich, eine 370 Meter lange Schutzmauer sowie eine Pumpstation.

Vom Hochwasserschutz ausgenommen ist der Bereich des 1192 gegründeten Zisterzienserklosters. Archäologen waren dort im Vorfeld der Bauarbeiten vor fünf Jahren auf unbekannte Gebäudereste gestoßen.

Wegen der historischen Bedeutung sei dort ein "einvernehmlicher technischer Hochwasserschutz" nicht möglich gewesen, so das Umweltministerium.

Eine überspülte Straße beim Mulde-Hochwasser 2013.
Eine überspülte Straße beim Mulde-Hochwasser 2013.  © DPA

Titelfoto: DPA

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