Unglaublich, wie der Lieblings-Chat dieses pädophilen Ex-Politikers heißt

Lemgo/Detmold – Ex-Bundestagskandidat Markus Schieck (50) aus Lemgo wurde wegen Besitzes und Verbreitung von Kinder- und Jugendpornos zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt, sein Einspruch war zwecklos.

Der ehemalige FDP-Politiker muss 15.000 Euro zahlen.
Der ehemalige FDP-Politiker muss 15.000 Euro zahlen.  © Facebook/FDP Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe

Am 28. Dezember 2016 lud das perverse Ex-FDP-Mitglied drei Bilder mit kinderpornografischem Inhalt in einem Chat namens „Wichsraum" hoch und stellte diese damit sämtlichen Chat-Teilnehmern zur Verfügung (TAG24 berichtete). Dabei ertappte ihn ein amerikanischer Internet-Anbieter und Schieck rückte ins Visier der Ermittlungsbehörden.

Anfang März durchsuchten die Beamten seinen Arbeitsplatz sowie seine Wohnung und fanden auf den privaten Rechnern über 250 überwiegend jugendpornografische Bilddateien, aber auch 21 Dateien mit kinderpornographischen Bildern.

Es wurde eine Geldstrafe von 15.000 Euro (150 Tage zum Tagessatz von 100 Euro) verhängt. Gegen den Strafbefehl legte der Verurteilte jedoch Einspruch ein. Das Amtsgericht Lemgo ermäßigte daraufhin die Tagessatzhöhe auf 90 Euro.

Gegen diesen Beschluss aber legte die Staatsanwaltschaft Detmold Beschwerde ein und verurteile den Ex-Politiker zu einer endgültigen Geldstrafe von 15.000 Euro.


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