Lenin zurück nach Dresden? So ticken die Dresdner

Diskussionen um Lenin in Dresden.
Diskussionen um Lenin in Dresden.  © TAG24

Dresden - Soll das 80 Tonnen schwere Lenin-Monument zurück nach Dresden? Neben Politik und Opferverbänden diskutieren auch die Leser der Morgenpost kontrovers.

„’Vorwärts immer ...‘, den Blick in die Zukunft gerichtet, sollte uns die Vergangenheit nicht weniger kostbar erscheinen lassen. Es sollte dabei aber auch der Aufwand und die Kosten eine vernünftige Abwägung erlauben. Ich persönlich würde ’ja‘ dazu sagen, aber nicht bei diesen Kosten!“

Horst Schümann, per E-Mail

„Ich habe zwei Tage gebraucht um auf den Schwachsinn mit der Leninauktion zu reagieren. Auf so eine Vorstellung können ja nur „ROTE“ kommen. Es gibt genügend kulturelle Schwachstellen in Dresden.“

Günter Wendler, per E-Mail

Was soll der Unfug? Warum sollte man für mindestens 150 000 Euro das Lenin-Denkmal erneut kaufen? Das Geld könnte man sinnvoller für Kitas, Straßenbau, alte und bedürftige Menschen verwenden. Ich konnte damals schon nicht verstehen, warum Lenin auf der Prager Straße stehen muss. Er gehört nicht wirklich zu unserer Kultur. Anders wäre es bei Wilhelm Pieck oder Ernst Thälmann.“

Sylvia Strunz, per E-Mail

"Meine Familie und ich sind sehr dafür, wenn das Lenindenkmal wieder zurück nach Dresden kommt und einen, für alle Bürger würdigen und zugängigen Platz bekommt. Das war die damalige zeitgenössische Kunst, DDR-Kunst - und die kann man nicht so einfach wegradieren, als hätte sie es nicht gegeben!“

Familie Hartmann, per E-Mail

"Bei dem Müll, der auf dem Neumarkt als „Kunst“ aufgestellt wird, kann auch der alte Lenin zurückkommen.“

Gisela Meyrich, per E-Mail

Was haltet Ihr vom möglichen Lenin-Kauf? mopodd.lokales@dd-v.de


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